Das Aushängeschild und der erste Touchpoint mit Deiner Webpräsenz ist Deine Domainadresse. Interessenten nehmen Sie zur Kenntnis, noch bevor sie auf Deine Webseite gelangen - sei es als Suchergebnis bei Google, als Empfehlung eines Bekannten oder ganz analog in gedruckter Form.

Wie Du den perfekten Domainnamen für Dein Projekt findest, auf welche Fallstricke Du dabei achten musst und warum die Domainwelt keine neuen Helden braucht, zeige ich Dir anhand folgender Fragen und Antworten.

Tipps für die Suche nach der perfekten Domain | Blogbeitrag

Der erste Eindruck zählt: Was Schaufenster für den stationären Handel sind, sind Domainnamen für Websites (Bildquelle: laurencesoulez  – stock.adobe.com)

1. Muss meine Domain zwingend wie mein Unternehmen heißen?

Dein erster Gedanke bei der Domainsuche ist sicherlich: Meine Domain soll einfach so heißen wie mein Unternehmen. In den meisten Fällen wird dieser Ansatz auch der Königsweg sein, es gibt jedoch Ausnahmen. Hier drei Szenarien, bei denen Du lieber nach einem Plan B Ausschau halten solltest.

Szenario 1: Du möchtest unterschiedliche Zielgruppen ansprechen
Die Website eines Steuerbüros soll in erster Linie neue Mandaten akquirieren. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte der Onlineauftritt vor allem Seriosität und Kompetenz vermitteln. Schüler, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz in der Branche sind, wird diese Art der Außendarstellung aber sicherlich nicht abholen.

Zielführender wäre in dem Fall eine Recruiting-Landingpage, die auch die Sprache einer jungen Zielgruppe spricht. Der Domainname kann dann, wie das Beispiel laeuft-hier-anders.de zeigt, auch schlicht aus der Kernbotschaft der Website bestehen und muss nicht zwingend Rückschlüsse auf den Namen des Unternehmens geben.

Blogbeitrag onfire digital | Die Suche nach der perfekten Domain

Sieht nicht nach Steuerbüro aus und soll es auch nicht: Die Landingpage laeuft-hier-anders.de der Eichhorn Ody Morgner Steuerberatungsgesellschaft mbH

Szenario 2: Deine Corporate-Site kann nicht die Nutzerintension befriedigen
Angenommen, Du möchtest Dich über die Nebenwirkungen von Aspirin informieren und Dein Weg führt Dich auf die Website des Bayer-Konzerns. Du wärst dann sicherlich schnell frustriert, weil Du Dich auf der Website erst an Bilanzberichten, Studien über Glyphosphat und genmanipuliertes Saatgut vorbei navigieren müsstest, um schließlich versteckt auf irgendeiner Unterseite die gewünschten Informationen zu erhalten.

Aufgrund Deiner konkreten Suchintension würde Dich daher die Webseite Aspirin.de viel eher abholen. Alleine der Domainname würde Dir schon vor dem Klick suggerieren, dass Du hier richtig bist und gebündelt alle relevante Informationen im Kontext von Aspirin auf der Zielseite finden wirst.

Szenario 3: Der Name Deines Unternehmens ist zu sperrig
Würdest Du auf die Seite www.dr-august-oetker-nahrungsmittel-kg.de klicken, wenn sie Dir in den Suchergebnissen ausgespielt wird? Mit dieser Domain also Corporate Website hätte sich Dr. Oetker sicherlich keinen Gefallen getan, obwohl sie streng genommen dem korrekten Unternehmensnamen entsprechen würde. Oetker.de ist da ohne Frage die deutlich bessere Wahl für den Konzern.

2. Brauche ich zwingend eine Keyworddomain?

Keyworddomains, auch Exact-Match-Domains (EMDs) genannt, enthalten relevante Suchbegriffe im Domainnamen. In den Nullerjahren waren diese Domains ein Nobrainer, wenn es um die Wahl des bestmöglichen Domainnamens ging. Zu dieser Zeit waren EMDs auch noch eine Rankingfaktor bei Google und damit ein wichtiger Baustein bei der Suchmaschinenoptimierung.

Die Relevanz von Keyworddomains hat aber in den letzten Jahren immer weiter abgenommen. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die Domains meistens nur schwer “brandable” (also markenfähig) sind.

Keyworddomains | Exact-Match-Domains (EMDs) | Blogbeitrag

Unter den Domains, die laut Sistrix im letzten Jahr am stärksten an Sichtbarkeit bei Google gewonnen haben, befindet sich keine einzige Keyworddomain (Quelle: Screenshot von www.sistrix.de)

Ein gutes Beispiel für für eine klassische Keyworddomain, die sich auf den ersten Blick sehr vielversprechend anhört, jedoch bei genauer Betrachtung viele Nachteile mit sich bringt, ist Flüge.de. Aus folgenden Gründen ist die Domain der Flugsuchmaschine kritisch zu sehen:

  • Kaum Markenbildung möglich, da der Begriff “Flüge” viel zu generisch ist
  • Aus diesem Grund ist auch keine Markenanmeldung des Begriffs möglich
  • Die Domain enthält einen Umlaut, was besonders für ausländische Besucher eine Herausforderung darstellt - zum Beispiel weil ihr Tastaturdesign keine Umlaute aufweist, ihr Browser keine Umlaute-URLs abbilden kann und ihr Mailserver keine Umlaute akzeptiert
  • Hohe Verwechslungsgefahr mit Fluege.de und Fluege.com (= konkurrierende Flugportale ohne Umlaute in den Domains)
  • Kaum Spielraum für eine Diversifikation des Geschäftsmodells (beispielsweise eine Erweiterung auf Hotelsuche)

Keyworddomains sind also schon längst nicht mehr der heilige Gral bei der Wahl des Domainnamens. Viel eher solltest Du bei der Suche Deinen Fokus auf die Markenfähigkeit der Domain setzen.

Die Welt der Domains ist dynamisch und unterliegt dem Zeitgeist. Besonders Websites oder Geschäftsmodelle, die gerade in der Onlinewelt besonders angesagt sind, rufen schnell Nachahmer auf den Plan. Hier ein paar Beispiele für Trends, um die Du bei der Domainwahl lieber einen großen Bogen machen solltest.

Oldschool-Domains
Wie schon erwähnt, waren vor einigen Jahren noch Exact Match Domains (EMD) das Nonplusultra bei der Wahl von Domainadressen. Wenn der gewünschte Begriff schon registriert war, wurden gerne der Wunschdomain einfach nichtssagende Endungen wie “24”, “online” oder “kaufen” hinzugefügt. Das führte dann zu zweifelhaften Domain-Ausgeburten wie knoblauchpresse-kaufen.info.

Auch sogenannte Vertipper-Domains wie Zalamdo.de oder mediamakt.de wurden immer schon gerne von unseriösen Onlinemarketern projektiert. Registriert oder projektiert man solche Domains heutzutage noch, kann man sich schon einmal innerlich auf Post von Abmahnanwälten einstellen.

In Verruf geratene Domainendungen
Manche sogenannten Top-Level-Domains (mehr dazu später) wirken per se unseriös oder für die meisten Branchen schlicht unangebracht. Domains mit .to (eigentlich die Länderdomain des Inselstaates Königreich Tonga) werden wohl bis in alle Ewigkeit mit dem - immer schon illegalen und inzwischen stillgelegten - Streaminganbieter kino.to in Verbindung gebracht werden.

Auch von der TLD .io (eigentlich die Länderdomain des Britischen Territoriums im Indischen Ozean) ist abzuraten, sofern Du keine Website für ein Tech-Startup an den Start bringen willst. Mit der Abkürzung IO wird nämlich „input/output“ (Eingabe und Ausgabe) assoziiert, ein Begriff aus der Informatik. Wenn Du mit Deinem Unternehmen in einer anderen Branche unterwegs bist, wirst Du mit einer solchen TLD nicht wirklich ernst genommen.

Copycat-Domains
Es ist zur Unsitte geworden, witzige oder originelle Domainbestandteile einfach zu plagiieren. Als Beispiel sei hier der Begriff “Held” genannt. Der Erfolg von Lieferheld hat für einen ganzen Schwung an unkreativen Nachzüglern mit diesem Domainbestandteil aus unterschiedlichsten Branchen gesorgt. Auch auf den “Guru”-Zug sind seinerzeit viele Unternehmen aufgesprungen.

Copycat Domain | Blogbeitrag Steve Lohse

Neue Helden braucht das Land (Quelle: Screenshot von google.com)

Vor circa 10 Jahren war die große Ära von Gutscheinportalen. Der Erfolg von Gutscheinpony.de sorgte dafür, dass sich viele den eigentlich originellen und markenfähigen Domainnamen zum Vorbild genommen haben - Gutscheinportale mit dubiosen Namen wie Gutscheinaffe.de waren die Folge davon.

Diese Negativbeispiele haben Dir hoffentlich vor Augen geführt, dass man bei der Auswahl der Domain auch viel falsch machen kann. Auf der sicheren Seite bist Du immer, wenn Du nicht stumpf versuchst, Trends zu folgen und andere Projekte nachzuahmen. Versuche lieber, einen komplett eigenständigen und originellen Ansatz zu finden.

4. Was kann ich tun, wenn meine Wunschdomain bereits vergeben ist?

Leider ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Dir Deine favorisierte Domain schon jemand anderes weggeschnappt hat. Das muss aber nicht zwingend heißen, dass Du nun auf Plan B oder C zurückgreifen musst. Sollte Deine Wunschdomain schon vergeben sein, bleiben Dir noch folgende Optionen:

  • Domain kaufen: Wenn die Domain noch nicht projektiert ist, kannst Du sie mit hoher Wahrscheinlichkeit käuflich erwerben. Professionelle Domainhändler besitzen tausende Domains die nur darauf warten, gekauft zu werden (mehr dazu später).
  • Rechtliche Mittel prüfen: Wenn Du der Meinung bist, dass Du ein Anrecht auf eine bestimmte Domain hast, kannst Du die Herausgabe über den Rechtsweg anstreben. Hierfür brauchst Du aber plausible Gründe und einen langen Atem. Gute Chancen hast Du, wenn Du schon lange mit Deiner Brand am Markt bist und diese im DPMA-Register (mehr dazu hier) eingetragen ist. Bei generischen Domains wird das in den meisten Fällen aber nicht möglich sein.
  • Auf gut Glück Emails verschicken: Nur weil eine Domain nicht projektiert ist heißt das nicht, dass keine Postfächer angelegt sind. Es kann also durchaus zum Erfolg führen, auf gut Glück über die gängigsten Mail-Adressen (zum Beispiel info@, kontakt@ und admin@) zu versuchen, Kontakt zum Inhaber einer Domain herzustellen.
  • Site-Abfrage bei Google: Domains, die eine Vorgeschichte haben (also schon einmal projektiert waren) hinterlassen Spuren im Netz. Ein einfacher Weg, mehr über die Vorgeschichte einer Seite zu erfahren und im besten Fall so an Kontaktmöglichkeiten zu kommen, ist eine Site-Abfrage bei Google. Hierzu muss man einfach die URL in Anführungszeichen setzen und im Anschluss dann die Ergebnisse auswerten.
  • Suche über Wayback Machine: Ein besonders komfortables Recherchetool ist die Wayback Machine. Dieser Anbieter stellt Screenshots von älteren Versionen von Webseiten zur Verfügung. Dabei werden die Webseitendaten in regelmäßigen Intervallen gespeichert, so dass verschiedene Versionen und Zustände von Webseiten der ganzen Welt gespeichert werden. Mithilfe dieser Zeitreise in die Vergangenheit kannst Du zum Beispiel im Impressum oder auf der Über-Uns-Seite Kontaktdaten finden, die mit etwas Glück noch aktuell sind.
  • Suche über Domain-Broker: Hier treffen rechtmäßige Domainbesitzer auf Kaufinteressenten und verhandeln einen Preis – sofern dieser dazu bereit ist, seine Domain zu verkaufen. Der weltweit größte Domain-Marktplatz ist Sedo.

5. Wann sollte ich meine Domainadresse ändern?

Eine Domain ist kein Bund für die Ewigkeit. Es gibt durchaus nachvollziehbare Gründe, sie zu wechseln. Bei folgenden Szenarien solltest Du über einen Domainumzug nachdenken:

  • Du stellst Dein Unternehmen strukturell neu auf, zum Beispiel im Zuge einer Neu- oder Umfirmierung
  • Du diversifiziert Dein Angebot
  • Deine aktuelle Domain ist “verbrannt”, beispielsweise durch eine Abstrafung von Google
  • Du änderst Deinen Standort (nur bei Domainadressen mit regionalen Bezug wie beispielsweise meinunternehmen-dresden.de)
  • Du internationalisiert Dein Unternehmen und möchtest deshalb auf die .com-Variante switchen
  • Deine Traumdomain ist gerade verfügbar
  • Aus Gründen der Usability möchtest Du auf eine möglichst kurze Domain wie ao.de (= Appliances Online) oder l.de (= LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH) wechseln
Tipps zur Änderung der Domainadresse | Blogbeitrag Steve Lohse

Alles richtig gemacht: Nach der Übernahme von Kaufland wurde die Domain von Real.de perfekt in die Domain Kaufland.de migriert (Quelle: Screenshot von www.sistrix.de)

Sofern nicht der dritte Punkt bei Dir der Fall ist: Vergiss niemals, Deine alte Domain auf die Adresse per 301-Redirect weiterzuleiten. Tust Du dies nicht, geht die Historie (Brand, Mentions, Backlinks usw.) der alten Domain komplett verloren und Du startest in der Gunst von Google wieder bei Null.

6. Welche Domainendung soll ich wählen?

Eine Domainendung, auch Top-Level-Domain (TLD) genannt, bezeichnet den Teil der Domain, der nach dem Punkt folgt. Grundsätzlich wird dabei zwischen generischen bzw. länderunabhängigen Top-Level-Domains (gTLDs) und länderspezifische Top-Level-Domains (ccTLDs) unterschieden.

Domainendungen | Blogebitrag | Steve Lohse

Die aufgelisteten Domains sind nichts für uns - aber die Domain onfire.digital würde perfekt zu uns passen. Leider ist uns aber schon eine Agentur aus Neuseeland zuvor gekommen (Quelle: Screenshot von www.united-domains.de)

Wenn Deine Zielgruppe primär ihren Sitz in Deutschland hat, dann solltest Du grundsätzlich die .de-Domain favorisieren. Solltest Du international aktiv sein, dann sei Dir die .com-Domain empfohlen. Egal, wo Deine auch Zielgruppe sitzt: Die Ideallösung ist immer, wenn Du beide Varianten in Deinem Portfolio hast. Die Domain, die nicht gebraucht wird, kannst Du dann einfach auf die Hauptdomain weiterleiten. 

Eher als Notlösung solltest Du TLDs wie .net, .org oder .biz betrachten. Diese haben sich nie wirklich durchgesetzt und wirken auf User oftmals etwas “spammy”.

Noch recht neu im Domain-Game sind nTLDs. Hierbei handelt es sich um Domainendungen, die beispielsweise einen Bezug zu einer Branche (zum Beispiel .bar oder .personal), Region (zum Beispiel .berlin oder .bayern) oder sonstigen, gebräuchlichen Begriffen und Abkürzungen (zum Beispiel .sport oder .lol) haben.

Es wird sich noch zeigen, ob sich nTLDs im Netz durchsetzen. Wenn Du der Meinung bist, dass eine der nTLDs perfekt zu Deinem Unternehmen passt und alle relevanten .de- und .com-Domains bereits vergeben sind, spricht nichts gegen die Registrierung und Projektierung einer solchen Domain.

7. Soll ich eine Domain kaufen?

Wenn Du eine Domain haben möchtest, geht das immer auch mit einem finanziellen Aufwand einher. Ist die Domain noch frei, kostet Dich schon die Registrierung im Regelfall bereits ein paar wenige Euro im Jahr. Bestimmte Domains (vor allem ccTLDs und nTLDs) können auch mit knapp 100 Euro pro Jahr zu Buche schlagen. 

Richtig teuer kann es werden, wenn Deine Wunschdomain bereits rechtmäßig registriert ist und Du diese dem Inhaber abkaufen möchtest. Folgende Parameter können dabei den Preis nach oben treiben:

  • Die Domain ist kein unbeschriebenes Blatt sondern hat bereits eine positive Historie
  • Die Domain hat “eine weiße Weste”, wurde also in der Vergangenheit nicht für dubiose Projekte verwendet und hatte keine Abstrafung seitens Google
  • Die Domain besitzt hochwertige Backlinks
  • Die Domain ist kurz und knackig
  • Die Domain hat die bestmöglichste TLD (im Regelfall .com)
  • Alle relevanten Varianten (mit und ohne Bindestrich, .de und .com, Umlaut-Varianten) können als Bundle erworben werden
  • Bei Keyword-Domains: Es handelt sich um ein zukunftsträchtiges Thema

Die Preisfindung gestaltet sich im Domainhandel aber erfahrungsgemäß meist als sehr schwierig. 
Grundsätzlich gilt: Eine Domain ist das wert, was der Kunde bereit ist zu zahlen. Und bei absoluten Premiumdomains können das auch durchaus Millionenbeträge sein. 

Um ein Gefühl für realistische Preise auf dem Domainmarkt zu bekommen, kann Dir auch eine initiale Suche bei Sedo helfen. Sollte der Verkäufer Mondpreise aufrufen, solltest Du Dich davon auch nicht verschrecken lassen. Die meisten Händler werden Dir einen hohen Verhandlungsspielraum einräumen.

8. Wie viele Domains brauche ich für mein Unternehmen?

Es gibt hunderte verschiedene TLDs und Du wirst nie alle Adressen mit Deinem Domainnamen in Besitz bringen können. Aber das musst Du auch gar nicht. Wenn Dein Unternehmen kein international agierender Player ist reicht es vollkommen aus, wenn Du Dir - nach Möglichkeit - folgende Varianten Deiner Domain sicherst:

  • mit/ohne Bindestrich (sofern relevant)
  • ggf. die Umlaut-Varianten
  • .de und .com-Varianten

Wenn Du Dir perspektivisch vorstellen kannst, Dein Geschäftsfeld auf den Dachraum zu erweitern, dann solltest Du Dir auch die .at- und .ch-Domains schnappen. Auf die .net- .org- und .info-Varianten kannst Du im Regelfall verzichten. Gleiches gilt für Vertipper-Domains und nTLDs. 

Wichtig: Entscheide Dich für eine Hauptdomain und leite alle anderen Domains aus Deinem Portfolio per 301-Redirect dahin weiter. Damit stellst Du sicher, dass alle Seitenbesucher, die nicht genau wissen, ob Deine Domain beispielsweise mit oder ohne Bindestrich erreichbar ist, trotzdem auf Deine Hauptseite weitergeleitet werden.

9. Kurz und knapp

Wie Du siehst: Die Wahl der Domain ist kein Selbstläufer und birgt einige Stolpersteine. Hier noch einmal in aller Kürze die 10 wichtigsten Tipps, die Du bei der Domainauswahl berücksichtigen solltest.

Verwende mehrere Domains, wenn sich Deine Zielgruppe stark voneinander unterscheidet 

Die Markenfähigkeit eines Domainnamens ist wichtiger als Keywords in der Domain

Spring auf keinen Trendzug auf

Verzichte in der Domainadresse auf Vertipper, Umlaute und überflüssige Textinhalte 

Vergiss nicht Weiterleitungen anzulegen

Stelle sicher, dass Du keine Markenrechte verletzt

Lass Dich nicht entmutigen, wenn Deine Traumdomain schon vergeben ist

Wähle als Top-Level-Domain .de oder .com

Versuche Deine Domain mit allen relevanten Pendants zu sichern, aber verfalle nicht in Sammelwut

Kaufe nicht die Katze im Sack

Bild von Steve Lohse

Autor - Steve Lohse

Ist Geschäftsführer der Onlinemarketing Agentur onFire digital in Dresden und ist seit 2013 im Bereich Onlinemarketing beruflich und privat unterwegs. Sein Herz schlägt dabei vor allem für Suchmaschinenoptimierung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.