1. Was bisher geschah

Bisher lief wirklich alles im großen und ganzen nach Plan: Ich wollte nach dem Abi ein Jahr Pause machen, um zu reisen und um meine frisch errungene Freiheit zu genießen, sodass ich mich danach mit neuem Tatendrang ins Studium stürzen kann! Ich war mir auch relativ sicher, dass mir das Studium Medienforschung / Medienpraxis recht gut gefallen wird, bis vielleicht auf den Teil indem es dann ausschließlich um die Forschung geht … Hauptsache ich studiere etwas mit Medien!

Ja, auch wenn ich wusste, dass ich wohl kaum in der Medienforschung Karriere machen werde, war es mir das Wert und ich hatte Hoffnung, trotzdem im Online Marketing einen Fuß in die Tür zu bekommen. Und so kam es dann durch einen lustigen und glücklichen Zufall auch! Wie genau es zu meiner Werkstudentenstelle bei onFire digital kam, könnt Ihr Euch gerne in unserem Podcast über “Kowi meets Arbeitswelt” anhören! Da quatschen wir bei entspannter Atmosphäre eine knappe halbe Stunde über das Studium und die Arbeit im Online Marketing - Ganz sicher interessant für alle Studierenden oder angehenden Kowis unter euch!

Auf jeden Fall wurde ich in der Stellenanzeige von onFire digital mit süßen Katzenvideos gelockt und siehe da, ein paar Wochen später durfte ich tatsächlich für einen Kunden Social Media Beiträge über Katzen verfassen!

Lenas Arbeitsplatz bei onFire

2. Warum das Praktikum?

Nun sind schon über 1 ½ Jahre vergangen, ich habe super viel gelernt, wurde das ein oder andere Mal einfach ins kalte Wasser geschmissen und musste deshalb auch sehr oft über meinen eigenen Schatten springen, obwohl ich mich für gewöhnlich in meiner Comfort Zone sehr wohl fühle und diese ungern verlasse!

Was ich aber auch gelernt habe ist, dass 10 Stunden die Woche viel zu wenig sind, für einen Job der oft Kreativität auf Knopfdruck sowie gute Teamarbeit erfordert. Somit war ein Praktikum eine perfekte Möglichkeit, um die Zeit zu haben, intensiver an Projekten zu arbeiten, fokussierter zu sein und nicht durch Uni und andere To Do’s abgelenkt zu werden. Die nötige Zeit (und noch mehr) hatte ich mit 40 Stunden in der Woche auf jeden Fall!

Neben dem Zeitfaktor wollte ich außerdem für mich herausfinden, wie ich mir mein Arbeitsleben nach dem Bachelor in etwa vorstellen kann, da mein Studienleben bald ein Ende haben wird. Somit hatte das Praktikum für mich wirklich viele Vorteile und ich war ready für 6 Wochen Vollzeit arbeiten wohoo!

3. Inhalte des Praktikums

Viele Praktikant:innen lernen erst einmal das Unternehmen kennen, leisten Zuarbeiten oder bekommen meist eine größere Aufgabe, der sie sich widmen können, um die Arbeitsprozesse nach und nach zu verinnerlichen und dann anschließend zur nächsten Aufgabe überzugehen.

Bei mir lief das natürlich etwas anders ab. Mein Pool an Projekten sowie Aufgaben hat sich mit dem Praktikum um einiges vergrößert. Ich habe meine bestehenden Projekte gemanagt - sprich Content produziert, vorgeplant sowie die Social Media Accounts gepflegt. Darüber hinaus gehört auch Influencer Marketing zu meinen Aufgaben und ab und zu gebe ich über eben diese Themen Workshops für bestehende oder temporäre Kunden. Einen Teil dieser Aufgaben durfte ich dank den beiden anderen Praktikant:innen Clara & Helena an die beiden abgeben, sodass ich dann wieder mehr Zeit und auch Platz für neue Ideen und neuen Input im Kopf hatte.

Somit kam für mich mit dem Praktikum ein sehr umfassendes Projekt hinzu, welches mehrere Bars in der Neustadt umfasst und welches zu Beginn viel Planung und Strategiefindung erfordert hat. Dieser Kunde und auch ein paar andere sind der Grund, warum ich einen Großteil meiner Praktikumszeit mit Contentproduktion und -bearbeitung beschäftigt war, worüber ich keineswegs böse bin! Ich hatte schon immer viel Spaß an Fotografie und Bearbeitung und vor allem daran, Dinge ästhetisch in Szene zu setzen. Somit war ich eher dankbar für die zahlreichen Projekte im Bereich Gastronomie/Food, IT & Deko/Interior, welche sich von uns Video- und Bildmaterial on mass gewünscht haben.

Neben den kreativen Aufgaben besteht die Arbeit insgesamt viel aus Projektmanagement. Man ist manchmal nur teilweise, aber auch häufig komplett an Prozessen beteiligt, kann selbst Entscheidungen treffen, neue Menschen und ihre Unternehmen kennenlernen und nimmt dadurch unheimlich viel aus den eigenen Erfahrungen und denen anderer mit. Ein Highlight meines Praktikums war es unter anderem, Backstage bei einem Dreh für eine bekannte Fernsehsendung dabei zu sein, um dieses Erlebnis für den Kunden und dessen Follower:innen auf Social Media festzuhalten. Auf jeden Fall ein Vorteil, immer einen Grund zu haben dabei sein zu müssen!

Lenas Workspace
Kaffee im Büro

4. Das war mir neu

Den neuen Input im Bereich SEO/SEA, den ich mir auch von meinem Praktikum erhofft hatte, habe ich vor allem von einem unserer Geschäftsführer Steve Lohse bekommen. Ich habe gelernt worauf es beim Texten für Websites ankommt und was man am besten vermeiden sollte, wie man eine richtige Keyword Recherche durchführt und diese dann zielführend einsetzt und welche Inhalte für den User überhaupt von Bedeutung sind.

Dieses Wissen konnte ich dann direkt bei meinem neuen Projekt umsetzten, denn ich bekam die Möglichkeit die Website für eine der Bars aus der Neustadt in Form von Inhalten und Ideen für die Gestaltung zu unterstützen. Somit konnte ich mich in diesem Zuge mit WordPress Elementor auseinandersetzen und hoffe auch, dass ich in Zukunft diesen Grundstein auch noch weiter ausbauen und vertiefen kann.

Etwas was mir wirklich auch sehr gefällt ist, dass man dabei nicht nur etwas über die technischen Hintergründe lernt, sondern man nimmt auch inhaltlich über verschiedenste Themen und Abläufe super viel mit und kann sich nebenbei weiterbilden. Durch die regelmäßig wechselnden Projekte bietet der Job wirklich sehr viel Abwechslung und man trifft damit immer wieder auf neue Herausforderungen, denen man sich stellen muss. Damit wird es auf jeden Fall nie langweilig und man lernt seine Arbeitsweisen und -abläufe sowie Inhalte ständig zu überdenken, um sie im besten Fall optimieren zu können.

5. Das nehme ich aus der Zeit mit

Dass man das Berufsleben in Form einer 40 Stunden Woche nur bedingt mit einem Studium vergleichen kann, war mir eigentlich klar und das hat sich auch so bestätigt. Ich war am Freitagabend meistens ganz schön geschafft und hatte in der Regel tausende Dinge im Kopf, die zeitnah noch erledigt werden müssten.

Trotzdem gibt einem der Fokus, den die viele Zeit bietet, das Gefühl am Ende des Tages wirklich etwas geschafft zu haben und dass die Arbeit die man leistet auch einen Nutzen hat und das in zweierlei Hinsicht. Einerseits sieht man natürlich wie Projekte zum Leben erweckt werden und auch wie sich Dinge entwickeln, worauf man wiederum zielführend reagieren muss. Andererseits trägt das Berufsleben auch viel zur eigenen persönlichen Entwicklung bei und das noch einmal auf eine andere Art und Weise als das Studium. Der Alltag ist also weniger von Theorie und dafür mehr von der Praxis geprägt, was mir wiederum hilft, die Theorie leichter zu verinnerlichen.

Ich kann also mit Sicherheit sagen, dass ich sehr happy bin ein Teil dieser Firma und dieses Teams zu sein, welches sich immer gegenseitig unterstützt und wo der Austausch untereinander auch nicht zu kurz kommt, was ich sehr wichtig finde. Hier fühlt man sich gut aufgehoben, auch der Spaß kommt nicht zu kurz und man kann sich auf jeden Fall wohlfühlen. Insgesamt hat mich die Arbeit hier schon in vielerlei Hinsicht geprägt und ich bin gespannt was die Zukunft für alle aus dem Team und auch für mich noch bereithält.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.