1. Wie alles begann

Zwei Monate Praktikum ist nun wirklich nicht viel Zeit, um tief in die Arbeitswelt einzutauchen. “Vielleicht kann ich ja mal reinschnuppern”, hab ich gedacht. “Hoffentlich mache ich mehr als Kaffee”,”Ich werde ja eh noch keine großen Aufgaben kriegen”. Ha! Falsch gedacht. Und wie ich tief eingetaucht bin. Noch nie hab ich so viel in so kurzer Zeit gelernt.

In der Arbeitswelt Fuß zu fassen, ist nicht leicht. Vor allem nicht, wenn es das erste Mal ist. Anders als den anderen, wurde mir durch Corona aber eine Art Welpenschutz geboten. Puh. Da ich Teil des Social Media Teams bin, waren viele Projekte erst mal on hold. Trotzdem wurde auch bei mir an Aufgaben und Herausforderungen nicht gespart.

Mein Praktikum ist nun fast vorbei und ich kann selbstbewusst sagen, die “ins kalte Wasser werfen”- Methode hat auch bei mir funktioniert. Ich konnte dadurch schon in sehr viele verschiedenen Arten von Projekten mit reingucken. Besonders gut gefällt mir, dass man neben dem professionellen Teil des Jobs, auch sehr viel nebensächliches Wissen aus den Aufgaben mitnimmt. Ein gutes Beispiel hierfür sind Wettbewerbsanalysen. Ich habe also nicht nur gelernt, wie man eine korrekte Analyse der Wettbewerber des Kunden erstellt, sondern nebenbei auch eine Vielzahl an Wissen über die Branche des Kunden erhalten.

Blogbeitrag Helena-2

2. Was ich hier so mache

Neben Zuarbeit in den Bereichen Influencer Marketing, Social Media Marketing und SEO/SEA, habe ich aber sogar schon einige eigene Projekt. Einige davon habe ich übernommen und führe diese nun weiter, mit viel Glück darf ich sie vielleicht sogar bis zum Schluss begleiten. So kann ich an exakten Beispielen sehen, was meine Arbeit für einen Unterschied macht, und was ich schon alles geschafft habe.

Andere Projekte durfte ich aber sogar von Anfang an mit aufbauen. So wurde mir zum Beispiel der unternehmenseigene Podcast zu getraut. Das allein ist schon eine sehr umfangreiche Aufgabe, in welcher ich mich regelmäßig ausprobieren kann und meiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Baut man einen Podcast nämlich aus dem Nichts auf, gibt es eine Vielzahl an Dingen und Herausforderungen, denen man sich widmet.

Zu Beginn wird sich ein Konzept des Podcasts allgemein überlegt. Aus welchem Grund, mit welchem Ziel und für wen produziere ich diesen überhaupt? Hat man dies erarbeitet, wird man direkt vor die nächste Aufgabe gestellt - Finde einen catchy Namen, entwirf ein dazu passendes Logo, welches die Zuhörer auch mit deiner Marke in Verbindung bringen und finde einen Intro-Song, den sie am besten auf dem Weg zur Arbeit noch vor sich hin summen.

Anschließend ist es natürlich wichtig, relevante Themen zu finden und diese, gut konzipiert, umzusetzen. Auch in dieser Branche tätige Gäste mit interessantem Input finden sich nicht von allein. Allgemein kann ich sagen, dass mich vor allem dieses Projekt stark herausgefordert hat und ich daher das selbstständigen Arbeiten und Problemlösen schnell lernen musste.

3. Was ich hier schon so gelernt hab

onFire hat mir die Chance gegeben, mich in einem sicheren und komfortablen Umfeld auf meine persönliche Entwicklung in der Arbeitswelt zu konzentrieren. Nicht nur habe ich in diesen acht Wochen eine unglaubliche Fülle an Fachwissen erhalten, ich habe auch gelernt, was mir gut liegt, was ich besonders gut kann und worin ich aufgehe. Obwohl hier der Fokus darauf liegt, die Stärken der Mitarbeiter zu erkennen und diese dann auch in genau den Bereichen einzusetzen, wird hoher Wert auf die interne Weiterbildung gelegt.

So haben die beiden Steves sich beispielsweise schon viele Stunden genommen, mich in Ihren Themen der Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung zu schulen und mir Aufgaben zu geben, die wir dann gemeinsam durchgehen. Ich fühle mich hier also sehr gut aufgehoben und freue mich, bald auch als Werksstudierende übernommen zu werden.

Bild von Helena

Autorin - Helena Ott

Musste die Kunst des Schneidens von Podcasts perfektionieren, weil sie ständig lacht.

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