1. Wer bin ich?

Im Prinzip bin ich einer dieser Studenten, die “irgendwas mit Medien” studieren. So richtig beschreiben konnte ich mein Studium bisher nicht und was man damit später machen kann erst recht nicht. “Im Prinzip kann ich später alles machen, was mit Medien zu tun hat, Oma. Ich brauch nur den Bachelor, um an gute Jobs zu kommen. Mein Studium zählt da nicht so sehr…”, antwortete ich bisher immer. Naja, 6 Wochen später – nach meinem Praktikum bei onFire digital – kann ich zwar immer noch nicht sagen, was ich in meinem Studium lerne, aber ich weiß, dass ich in der Jobwelt einen Platz finden werde.

Irgendwas mit Medien wollte ich schon bestimmt 6 oder 7 Jahre machen. Damals war ich beim Girls- & Boys Day in meiner Kleinstadt-Agentur einen Tag mit Logo-Design auf dem Papier (lol) und Schilderdruck beschäftigt. Ich wusste, dass Medien und Werbung mich sehr interessieren.

Praktikumsbericht-clara

2. Meine Erwartungen an das Praktikum bei onFire digital

Zu dem Praktikum bei onFire digital bin ich über die Uni gekommen. Jens, der als Dozent bei uns das Seminar “Social Media Marketing” gehalten hat, war wahrscheinlich der erste Dozent in meiner Uni-Laufbahn, der Theorie mit Praxis verknüpft hat und mir damit wirklich das Gefühl gegeben hat, dass ich später mehr als Taxi fahren kann. Vor dem Bewerbungsgespräch habe ich mir deswegen gar nicht so viele Gedanken gemacht, kam jedoch mit einigen Ansprüchen, die das Praktikum für mich erfüllen sollte. Diese kamen vor Allem aus meinem vorherigen (internen) Job in einem großen Digitalisierungs-Konzern:

  • Ich wollte von Anfang bis zum Schluss bei Projektaufgaben dabei sein, die Erfolge und auch Fehler sehen, statt immer nur kleine Teilaufgaben zu erledigen.
  • Ich wollte wissen, für wen ich diese Arbeit mache, statt nur zu wissen, dass sie eine breite Masse interessiert.
  • Abwechslung und Spaß hatte für mich den höchsten Stellenwert. Statt immer wiederkehrenden Routine-Aufgaben war für mich also wichtig, möglichst viele verschiedene Dinge ausprobieren zu können und jede Woche ein paar Besonderheiten dabei zu haben.

3. Wie geht es für mich nun weiter? 

Meine Praktikumszeit ist nun bald vorbei, meine Zeit bei onFire digital jedoch noch nicht! Mit unterschriebenem Arbeitsvertrag werde ich meinen ersten Monat als Angestellte mit 3 eigenen Projekten starten, an denen ich während meines Praktikums schon eigenständig arbeiten durfte. Diese begleite ich tagtäglich, halte unter Anderem Kontakt mit den Gesichtern hinter den Firmenlogos, den Unternehmern, die ich betreue und stehe in ständigem Austausch mit Jens und Anni über meine Fortschritte.

4. Der "Joballtag" bei onFire

Das Wort Arbeitsalltag würde ich nach 6 Wochen definitiv noch nicht verwenden, denn neben den Stunden, an denen man vor dem Rechner sitzt und Content plant, was meiner Meinung nach eher der Part ist, den man in Ruhe für sich macht, hüpft man manche Tage auch von Meeting zu Meeting und wird gemeinsam kreativ oder ist bei den Firmen vor Ort, um dort Content zu produzieren. Meiner Meinung nach, hat man bei onFire die perfekte Abwechslung zwischen etwas ruhigeren Schreibtisch-, oder wahlweise im Büro Stehtisch-Aufgaben, und kommunikativen und aufregenden Produktionstagen.

5. Learnings

In den sechs Wochen hier bei onFire digital konnte ich einiges lernen. Neben dem Kennenlernen von vielen neuen, inspirierenden Menschen konnte ich mein persönliches Netzwerk erweitern. Persönlich konnte ich außerdem neue Stärken für mich herauskristallisieren - so habe ich festgestellt, dass mir die Grafikgestaltung weniger liegt als die Arbeit hinter der Kamera in der Foto- und Videoproduktion. Ich habe die Arbeitswelt in einer Medienagentur deutlich besser kennengelernt und etwas Neues über jede große Social Media Plattform dazugelernt. Nach den 6 Wochen fühle ich mich sehr gut vorbereitet, eigene Projekte zu übernehmen. Mein Weg bei onFire digital geht nun weiter... zum Glück nicht mehr als 40h-Woche, denn das war auch echt anstrengend ….und hoffentlich bis ans Ende meines Studiums.

Bild von Clara

Autorin - Clara Sophie Bellstedt

Clara’s Kamera hat schon 10 mal mehr Auslösungen als Tage die sie schon lebt.

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