Annas Erfahrungen im Praktikum

1. Wer bin ich?

Hey, ich bin Anna und seit November nun offiziell ein neues onFire-Mitglied. Wie es dazu kam erfahrt ihr im Folgenden. Vorab kurz zu mir. Ich studiere im 5. Semester Medienforschung an der Technischen Universität in Dresden. Seit nun mehr als einem Jahr arbeite ich bereits im Bereich Online Marketing und habe auch schon die ersten Erfahrungen sammeln können.

Als nun aber das “Pflichtpraktikum” meines Studienganges vor der Tür stand, war mir klar, das reicht mir noch nicht. Ich möchte gerne tiefer in die Welt der Social Media Betreuung, der Webseitenerstellung oder der Suchmaschinenoptimierung tauchen. Den Anfang brachte da bereits das Seminar von Jens, welches ich in meinem 3. Semester absolvierte. In einem Gespräch mit ihm erfuhr ich von der Möglichkeit bei onFire digital mein Praktikum zu machen. Gesagt getan - im August 2021 startete also mein 3 monatiges Praktikum bei onFire.

Anna mit Bürohund Eddie

Mein erster Tag im Praktikum und Eddie's zweiter Tag als Büro-Hund.

2. Was sind meine Aufgaben?

Meine erste große Hauptaufgabe war die Übernahme eines Kundenprojektes von Lena. Nach einer kurzen Einweisung und Einarbeitungszeit sollte es auch schon voll und ganz losgehen. So viel Verantwortung! Ohje! Aber gleichzeitig natürlich auch sehr viel entgegengebrachtes Vertrauen, was mir wiederum auch Mut machte.

Zu meinen Aufgaben gehörte es, Inhalte zu produzieren, sowohl vor als auch hinter der Kamera und damit den Facebook- und Instagram Account des Unternehmens zu pflegen. Mit mir sollte auch ein neues Projekt für diesen Kunden starten: TikTok Marketing. Es erwarteten mich also viele spannende und aufwendige Drehs direkt vor Ort des Unternehmens.

Des Weiteren lernte ich über dieses Projekt alles rund um den Werbeanzeigenmanager und wie man am effektivsten Werbung auf Facebook und Instagram schalten kann. Ich durfte sogar später selbst eigene Anzeigen schalten und verwalten.
Durch meinen ersten Job im Bereich Online Marketing hatte ich bereits viele Erfahrungen mit der Plattform LinkedIn. Deshalb bekam ich auch noch zwei weitere Kundenprojekte, bei denen es hauptsächlich um den Unternehmensauftritt auf LinkedIn ging.

Die Herausforderung hierbei war vor allem die Erstellung des Inhaltes selbst und grundlegend überhaupt erstmal genauer zu verstehen, was diese Unternehmen eigentlich machen. Im wissenschaftlichen oder medizinischen Bereichen ist es für Außenstehende oft schwer nachzuvollziehen, was das Unternehmen alles kann und für was es steht. Doch gerade dieses Verstehen ist die Grundlage von erfolgreichem Marketing. Für diese Projekte brauchte ich also viel Zeit vorab und auch einige aufklärende Gespräche mit den Firmenvertreter:innen selbst. Mit diesen zusätzlichen und neuen Erfahrungen konnte ein weiteres eigenes Projekt von mir starten: der Aufbau eines LinkedIn-Seminars. Hier habe ich mittels einer Präsentation eine allgemeine Einweisung und die Grundlagen von erfolgreichem LinkedIn-Marketing dargestellt.

Ganz schön viel für so ein kleines Praktikum nebenbei, oder? Ja, und weil’s so schön ist, bleibe ich also auch. Wie könnte ich auch nach diesen ganzen gestarteten Projekten einfach gehen?

3. Was habe ich alles gelernt?

OnFire digital hat mir durch dieses Praktikum die Möglichkeit gegeben, meine beruflichen Wünsche umzusetzen und dies in einer freundlichen und schätzenden Arbeitsatmosphäre. Zeitmanagement, klare Kommunikation und Eigenständigkeit sind das A&O, sowohl intern in einer Marketingagentur, als auch extern mit den Kunden.

Das Praktikum hat mir neben meinem Vollzeitstudium auch gelehrt, dass Pausen, vor allem von der digitalen Welt, kein Zeichen von Überforderung sind, sondern ganz im Gegenteil einfach notwendig sind. Auch wenn wir es durch unsere Smartphones gewohnt sind, den ganzen Tag online zu sein, muss man für sich selbst in dieser Berufsbranche Grenzen ziehen. Die Verlockung ist groß abends dann nochmal die Mails zu checken, wenn man sowieso gerade am Handy ist. Früher oder später ist dein Kopf allerdings so voll, dass deine Arbeit nicht mehr so produktiv sein kann. Ich nehme für mich aus dieser Erfahrung mit, dass sich die Welt weiter dreht, auch wenn man nicht den ganzen Tag online ist.

Ich kann sagen, dass ich stolz bin ein Teil dieses Teams zu werden oder es bereits zu sein. Es ist nicht selbstverständlich, dass man sich gegenseitig immer unterstützt und zu hört. Durch die Arbeit bei onFire habe ich zudem gelernt, dass regelmäßige und offene Gespräche mit allen Mitarbeitern keine Zeitverschwendung sind, sondern ein Team stärken und nach vorne bringen.

Anna zeigt Bier

Behind the scenes von einem Dreh bei einem Kundenprojekt

Anna Prietz

Autorin - Anna Prietz

ist bei onFire digital Expertin und Ansprechpartnerin für Projekte auf LinkedIn.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.